Priester werden​

Priesterseminar Leopoldinum

Wir sagen euch an, den lieben Advent. Sehet die erste Kerze brennt!

Der Anfang der Geschichte und ihre Vollendung durch Christus, das Kommen des Herrn und seine machtvolle Anwesenheit in unserer Welt: im Advent wird uns das alles gegenwärtig. Gott kommt uns entgegen. Wir brechen auf in die Zukunft, die er uns bereitet. Komm, du Heiland aller Welt. Sohn der Jungfrau, mach dich kund. Darob staune, was da lebt: Also will Gott werden Mensch. Wie die Sonne sich erhebt und den Weg als Held durcheilt, so erscheint er in der Welt, wesenhaft ganz Gott und Mensch. Am ersten Advent beginnt nicht nur die Adventszeit, sondern das Kirchenjahr fängt neu an. Die Gemeinschaft

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Zusammen mit dem Mönchen aus dem Stift Heiligenkreuz und dem Abt Dr. Maximilian Heim OCist feierten wir das Hochfest.

Allerheiligen – 01. November

ALLERHEILIGEN ist wie ein großes Erntefest; eine „Epiphanie von Pfingsten“ hat man es auch genannt. Die Frucht, die aus dem Sterben des Weizenkorns wächst und reift, sehen wir. Noch ist die Ernte aber nicht beendet; Allerheiligen richtet unseren Blick auf das Endziel, für das Gott uns geschaffen hat. Noch stöhnen wir unter der Last der Vergänglichkeit, aber uns trägt die Gemeinschaft der durch Gottes Erwählung Berufenen und Geheiligten; uns treibt die Hoffnung, dass auch wir zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes gelangen werden. Und wir besitzen als Anfangsgabe den Heiligen Geist. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie

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Defensio von Eugen Shymanovich

Mit einer ausgezeichneten Arbeit über die Selbstoffenbarung des Vaters im Sohn Gottes hat unser Seminarist aus Weissrussland, Eugen, sein Studium abgeschlossen. Wir wünschen dem frischgebackenen Magister der Theologie viel Segen auf seinem weiteren Weg zum Priestertum!

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P. Matthäus – neuer Magister!

Mit einer sehr gut gestalteten Defensio seiner Magisterarbeit zu den Initiationssakramenten hat Diakon P. Matthäus Haslinger aus dem Zisterzienserstift Schlierbach sein Studium in Heiligenkreuz abgeschlossen und den akademischen Grad des Magisters erworben. Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Segen für sein seilsorgliches Wirken!

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Antworten auf häufig gestellte Fragen über das Priestertum

1) Was macht ein Priester? Die Aufgabe eines Priesters ist es, Menschen für Jesus zu gewinnen und ihnen Jesus zu bringen. Er tut dies vor allem durch die Verkündigung des Wortes und die Feier des Heiligen Messopfers. Sein Aufgabenfeld umfasst die Sakramentenspendung – Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung und Ehe (während die Weihe den Bischöfen vorbehalten ist) – und die Sorge für die Menschen in ihren täglichen Nöten. 2) Was genau ist eine „Berufung“? Eine Berufung ist der Ruf Gottes, etwas spezifisch für Ihn und sein Reich zu tun. Die Grundberufung jedes Menschen ist die Heiligkeit. Diese besteht darin, Gott

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Gebet zu Berufungsfindung

Ruft Gott mich, ein Priester zu sein? Wie kann ich es sicher wissen? Was ist der beste Weg, um zu einer solch bedeutsamen Entscheidung zu gelangen? Während du darüber nachdenkst, was du mit deinem Leben anfangen sollst, sei zuversichtlich, dass Gott einen besonderen Plan für Dich hat und dass du ihn durch Gebet entdecken kannst. Authentisches Gebet geht über das mehrmalige Aufsagen der gewohnten Gebete hinaus. Einfach ausgedrückt: Die tiefste Art von Gebet ist ein inniges Gespräch mit Christus. Tatsächlich hilft uns das Gebet dabei, die Vereinigung mit Gott zu erlangen, was die Berufung aller Christen ist. Ganz gleich, welche

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Der Priester – Identität und Wesen

„Die Gläubigen erwarten von den Priestern nur eines: dass sie darauf spezialisiert sind, die Begegnung des Menschen mit Gott zu fördern. Vom Priester wird nicht verlangt, dass er Experte in der Wirtschaft, im Bauwesen oder in der Politik ist. Von ihm erwartet man, dass er Experte im geistlichen Leben ist.“ Papst Benedikt XVI. Christus ruft in sein Priestertum. Christus beruft einige Männer, ihr Leben für Christus hinzugeben, indem sie Ihm als vertraute Gefährten nachfolgen. Von Ewigkeit her sind bestimmte Männer zum Priestertum berufen. Es ist ein Ruf, der in ihr Leben eingeschrieben ist und der ihnen Erfüllung verheißt. Der Priester

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Priesterliche Versprechen

Bei seiner Weihe gibt der Priester vier spezielle Versprechen, wobei jedes einzelne bestimmte Opfer mit sich bringt. Diese Versprechen helfen dem Priester, mehr wie Christus zu leben, um heilig und ein gutes Vorbild für diejenigen zu werden, denen er dient. Zölibat Ein Priester des römischen Ritus verspricht, zölibatär zu leben und somit freiwillig das natürliche Geschenk der Ehe und Familie aufzugeben. Im Ritus der Diakonenweihe fragt der Bischof jenen Kandidaten, der den zölibatären Stand annehmen will: „Bist du bereit, zum Zeichen deiner Hingabe an Christus, den Herrn, um des Himmelreiches willen ehelos zu leben und für immer deinem Vorsatz treu

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Zeichen für eine priesterliche Berufung

Woher weiß ich, ob Gott mich ruft? Wenn du jemals darüber nachgedacht hast, Priester zu werden, könnten die folgenden Eigenschaften Hinweise auf eine künftige Priesterberufung sein: Gott hat eine Sehnsucht in dein Herz gelegt, Priester zu sein Wenn Jesus dir die Sehnsucht nach dem Priestertum ins Herz gelegt hat, ignoriere es nicht, egal wie alt du bist. Sprich mit einem Priester, dem du vertraust, über deine Gefühle. Du hast eine tiefe Liebe zu Christus und seiner Kirche Ein Priester handelt in persona Christi capitis – in der Person Christi, des Hauptes der Kirche. Somit muss ein Mann, der Priester werden

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Warum Zölibat?

Der priesterlichen Zölibat als Charisma Beschäftigen Dich vielleicht folgende Gedanken zum Thema Zölibat? „Ich finde Frauen wirklich attraktiv!“ „Ich habe nicht immer ein keusches Leben geführt. Darf ich immer noch ins Seminar eintreten?“ „Ich kämpfe mit der Reinheit, und bin mir deswegen nicht sicher, ob ich die notwendige Heiligkeit für ein Bekenntnis zum Zölibat besitze.“ „Zölibat klingt nach einem Leben in Einsamkeit – Werde ich alleine glücklich?“ „Ich glaube, dass ich immer noch Vater werden möchte.“ Die Bedingung des Zölibats ist sicherlich eine der größten Ursachen für Angst und Besorgnis eines Mannes, der über eine mögliche priesterliche Berufung nachdenkt. Die

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Die Angst vor dem Priestertum überwinden

Vielleicht ist dir der Gedanke, Priester zu werden, schon einmal in den Sinn gekommen, aber verschiedene Ängste schieben diesen beiseite: die Angst vor Verpflichtungen die Angst vor dem Zölibat die Angst davor, unwürdig zu sein Diese Ängste sind sehr gewöhnlich – sogar für Männer, die schon im Priesterseminar sind. Tausende Männer hatten zunächst dieselben Bedenken und wurden schließlich zu heiligen und wirkungsvollen Priestern. Das erste Prinzip, das man bedenken sollte, ist, dass Gott nie durch die Angst spricht. Angst ist eine Taktik des Feindes, um Dich davon abzuhalten, Gottes Willen zu folgen; man kann die Angst mit dem Biss eines

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Suche dir einen geistlichen Begleiter

Ein geistlicher Begleiter ist jemand, der Dich auf deinem Weg, den Herrn kennen und lieben zu lernen, begleitet. Suche einen guten geistlichen Begleiter. Ein geistlicher Begleiter ist jemand, der Dich auf deinem Weg, den Herrn kennen und lieben zu lernen, begleitet. Er ist ein Ratgeber und hilft dir zu verstehen, wie der Herr zu dir spricht. Geistliche Leitung schafft eine vertrauliche Atmosphäre. Selbstverständlich wird ein geistlicher Begleiter den anderen nichts über Dich weitererzählen. Dies ist ein großartiges Geschenk und ermöglicht es dir, über das zu sprechen, was Dich im Tiefsten deines Herzens bewegt. Einen geistlichen Begleiter zu finden, der zu

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Schaffe dir einen geistigen Tagesplan

Ein geistiger Tagesplan hilft dir, in der Heiligkeit zu wachsen und deine persönliche Berufung zu finden. Wenn du deinen Plan zusammenstellst, beachte, dass er sinnvoll und tatsächlich durchführbar sein soll. Er soll dir und deiner jetzigen Situation entsprechen. Hier sind einige Ideen: Morgengebet Nimm dir am Anfang des Tages etwas Zeit für ein Morgengebet. Schenke Gott deinen Tag, deine Arbeit, deine Studien und deine Freizeit. Hier sind zwei Vorschläge für ein Morgengebet: Bitte den Heiligen Geist am Morgen des Tages um sein Wirken. Komm Heiliger Geist! Bitte auch deinen Schutzengel, dich besonders in schwierigen Momenten beizustehen. Besuche täglich die Heilige

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Beziehung

„Nichts auf dieser Erde kann mehr geschätzt werden als wahre Freundschaft.“Hl. Thomas von Aquin Ringe nicht allein! Das häufige nachdenken über die Berufung kann sich wie eine große Last anfühlen – wie eine Aufgabe, die dir allein überlassen ist. Doch Gott hat uns nicht als isolierte Individuen erschaffen; er hat uns als eine Familie geschaffen. Gott hat uns für Beziehungen erschaffen; zuerst zu ihm selbst, dann auch zu anderen. Denk nach: Was war deine erste Erfahrung auf der Welt? du warst ein Baby, geboren in eine Familie und geliebt – einfach weil du da warst. So hat Gott uns geschaffen

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Opfer

„Für Jesus Christus bin ich bereit, sogar noch mehr zu leiden.“(Hl. Pater Maximilian Kolbe) Der heilige Maximilian Kolbe verstand den Sinn seines Lebens. Er wusste, dass seine Berufung darin bestand, sich an Jesus Christus und seine Kirche und auch für diese hinzugeben. Das nahm er sehr ernst. Pater Maximilian wusste, dass echte, wahre Liebe immer auch Opfer miteinschließt. Das hat er auch vorgelebt, indem er sein eigenes Leben für einen Mann hingab, der mit ihm zusammen im Konzentrationslager in Auschwitz war und hingerichtet werden sollte. Das Opfer erscheint uns oft als etwas Negatives, denn man legt leichter den Fokus auf

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Gebet

„Wir müssen zu Gott sprechen, wie man zu einem Freund spricht, wie ein Diener zu seinem Meister; um einen Gefallen bitten, unsere Fehler eingestehen und Ihm alles, was uns betrifft, erzählen, unsere Gedanken, unsere Ängste, unsere Pläne, unser Verlangen und in all dem seinen Rat aufsuchen.“ (Hl. Ignatius von Loyola) Wenn man nach Gottes Willen für sein Leben sucht, fällt man leicht in die Gewohnheit, seine Berufung als ein zu lösendes Problem zu sehen. Was möchte Gott von mir? Wie soll ich wissen, welche Person der richtige Ehepartner ist? Welcher Ordensgemeinschaft soll ich beitreten? Kann ich diese oder jene Berufung

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Dienst

„Wahre Heiligkeit bedeutet nicht Flucht vor der Welt, sondern sie liegt im Bemühen, das Evangelium im Alltag, in der Familie, in der Schule oder der Arbeit und im sozialen und politischen Engagement, zu verkörpern!“ (Hl. Johannes Paul II.) Eine Berufung ist eine Antwort auf die Liebe Christi, eine Form, Ihm etwas von dir zurückzugeben. Während dies oft in Form eines Gebetes ausgedrückt wird, sollte man sich auch im Dienst an der Kirche und der Welt hingeben. DER DIENST ist eine Antwort auf den Ruf Christi, unseren Nächsten zu lieben wie sich selbst. Der Dienst am Nächsten erreicht viele und so

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Gebetsnetz für Priester und Seminaristen

Wir freuen uns über den Besuch einer Gebetsgruppe aus Deutschland, Edenkoben, die vor allem für die Priester, um geistliche Berufungen und für die Kranken beten. Sie waren bei der Montagsmesse am 17. September in der Katharinenkapelle. Durch die regelmäßigen LIVE-Übertragungen der Montagsmesse und des Dienstagsgebetes in den Medien ist ein großes Gebetsnetz entstanden.

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Diakonenweihe in Heiligenkreuz

Ein großer Tag für unser Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum! Gemeinsam mit den drei Heiligenkreuzer Zisterziensern Pater Isaak Maria, Pater Georg Maria und Pater Aelred Maria wurde Herr Fabian Eibl aus der Propstei St. Michael in Paring, der an der Hochschule Heiligenkreuz studiert hat, in unserer Abteikirche von Weihbischof Erzabt emeritus Varszegi Asztrik aus Pannonhalma in Ungarn zum Diakon geweiht. Wir freuen uns, dass aus Paring in Bayern auch Propst Maximilian Korn und die Chorherren angereist sind! Diakone haben besondere Aufgaben in der Liturgie: ihnen ist die Verkündigung des Evangeliums und auch die Predigt anvertraut, sie dienen am Altar, spenden das Sakrament

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Quid novi?

Aktuelle Eindrücke aus dem Leopoldinum finden Sie stets hier: https://www.leopoldinum.at/aktuelles/

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Wie finde ich meine Berufung?

Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt an einen Priester oder Seminaristen wenden.

Haben Sie keine Angst und trauen Sie sich!

Kommen Sie uns besuchen!

Sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken, Priester zu werden, können Sie gerne einige Tage mit uns mitleben und mitbeten. Schon vielen hat ein Besuch in einem Priesterseminar oder in einem Kloster geholfen, die eigenen Gedanken zu ordnen, die Stimme Gottes klarer zu vernehmen und eine gute Entscheidung zu treffen. Herzlich willkommen! 

– Direktor Martin Leitner

Partner der Priesterausbildung

So können Sie uns erreichen:

Adresse

Otto von Freising-Platz 2, 2532 Heiligenkreuz im Wienerwald

KONTAKT

Tel. : + 43 2258 8703 124

Email : sekretariat@leopoldinum.at

Wir freuen uns auf ein Erstgespräch mit Ihnen!

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