 | Traditionell werden die Tage vor dem Hochfest Christi Himmelfahrt als Bitttage begangen. So machten sich auch die Leopoldiner mit ihrem Spiritual Mag. Leitner auf den Weg, um in einer Prozession um den Beistand Gottes zu bitten. |
(CK) Die Bittage vor dem Fest Christi Himmelfahrt gehen auf eine Anordnung des Bischofs Mamertus von Lyon im Jahr 469 zurück, wegen Erdbeben und Mißernten an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen zu halten. Um 800 wurden diese drei Bittage (Rogationes oder litaniae minores) auch von Rom eingeführt, allerdings ohne das vorgeschriebene Fasten. Papst Pius V. nahm diesen Brauch dann 1570 in das Missale auf.
(vgl. KUNZLER, Michael (Hg.): Leben in Christus. Eine Laienliturgik zur Einführung in die Mysterien des Gottesdienstes. Paderborn: Bonifatius 1999. S. 604) |