| Die Geschichte des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz ist vor allem die Geschichte des "Collegium Rudolphinum". Das "Collegium Rudolphinum" konnte auf eine 35-jährige Geschichte zurückschauen. Im Oktober 1975 wurde das "Studienhaus" von Schwaz/Tirol, wo es auf Initiative des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Graber im Einvernehmen mit dem Bischof von Innsbruck Dr. Paul Rausch im Oktober 1972 an der Philosophisch-Theologischen Lehranstalt der Franziskaner eröffnet wurde, nach Heiligenkreuz bei Wien verlegt. Die Seminaristen studierten seither an der dortigen Philosophisch-Theologischen Hochschule der Zisterzienser, jetzt Päpstl. Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Das "Studienhaus" erhielt den offiziellen Namen "Rudolphinum Collegium Interdioecesanum Operis Summi Sacerdotis" (kurz: "Collegium Rudolphinum"). In diesem Namen zeigen sich die Verdienste sowohl Bischof Grabers als auch der kanonisch errichteten Priestervereinigung "Opus Summi Sacerdotis e.V.", die sich die Förderung der Priesterberufe, insbesondere des Dritten Bildungsweges, zur Aufgabe gemacht hat. Ohne die Initiative Bischof Grabers und die große finanzielle und geistliche Unterstützung dieser Priestervereinigung wäre es nicht zur Gründung gekommen und der Erhalt dieses Bildungsweges nicht möglich gewesen. |
Im Studienjahr 2002/2003 wurde zwischen den beiden Häusern dies- und jenseits des Sattelbaches eine eigene Hauskapelle errichtet, die von Bischof em. Manfred Müller, Regensburg geweiht wurde. Am 19. Juni 2007 hat das Stift Heiligenkreuz die Trägerschaft für das Studienhaus vom Bischof von Regensburg übernommen und führt es ab 1. Juli 2007 als Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz weiter. | 
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