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Studienreise durch Syrien Drucken E-Mail
Umayyaden-Moschee Damaskus

Zwei unserer Alumnen sind wohlbehalten von der Studienreise durch Syrien zurückgekehrt. Sie waren gemeinsam mit Prof. Dr. Lisewski und einer Reisegruppe eine Woche lang im Nahen Osten unterwegs.

(ck) In der UNESCO-Weltkulturerbestadt Aleppo mit seiner Zitadelle gab es einen ersten Kontakt zur Orientalischen Welt im größten Suq (Basar) des Orients. 

Zitadelle Aleppo

 

  

Kloster des Simeon des Säulensteher

Weitere Stationen waren u. a. das Kloster des Asketen Symeon Stylites des Älteren, der als erster christlicher Säulenheiliger in die Kirchengeschichte einging.

  

 

Über die Ausgrabungen von Ebla (3. Jahrtausend vor Christus) und die spätantike Philosophenstadt Apamea mit der 1600 m langen Säulenstraße aus dem 2. Jahrhundert ging es dann nach Ugarit.

Säulenstraße in Apamea

 

Ugarit

Dort entdeckte 1928 ein Bauer bei der Feldbewirtschaftung zufällig die Ruinen aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. Das erste Keilschrift-Alphabet aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. wurde hier verwendet.

   

Aus der Zeit der Kreuzritter stammt der Crac des Chevaliers im Alawitengebirge.

Crac des Chevaliers

 

Beeindruckend waren auch die Reste des Baal Tempels (Hl. Messe), das Tal der Gräber und die große Kolonnadenstraße in Palmyra aus dem 1. Jahrhundert.

Prof. P. Wolfgang Buchmüller OCist 

   
Tempel des Baals Kamel vor der Kolonadenstraße in Palmyra
   

Die Reise führte dann durch die weite Wüste Syriens. In Maalula feierte die Reisegruppe im antiken Kloster der Märtyrer Sergius und Bacchus die Heilige Messe und besuchte das Grab der Hl. Thekla im griechisch-orthodoxen Kloster Mar Thekla.

Kloster Sergius und Bacchus

 

 

 

Kloster der Hl. Thekla

S.H. Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas u. Herr Florian Tloust Can.Reg. S.H. Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas und Priesterkandidat Christian Kalis 

Auf dem Weg nach Damaskus kam es dann überraschender Weise noch zu einer Begegnung mit dem Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien Seiner Heiligkeit Ignatius Zakka I. Iwas.

   

Mitten in der Wüste erwarte die Exkursion ein "Bagdad-Cafe".

 alt

 

 

Rastplatz

   

Letztes Etappenziel war dann die Hauptstadt Damaskus, im Süden des Landes gelegen. Viele religiöse Gruppen leben hier erstaunlich friedlich zusammen. Die älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt hat für die Christenheit eine besondere Bedeutung: Das alte Testament berichtet mehrfach von ihr, vor allem aber die Bekehrung des Apostels Paulus spielt sich hier ab. Im Hause des Ananias (Apg 9, 10-19) versammelten sich die Reiseteilnehmer zur Hl. Messe.

 Hl. Messe im Haus des Ananias
Schrein des Hl. Johannes des Täufers 

In der gewaltigen Umayyaden-Moschee (705 n. Chr. fertiggestellt) verehren Christen und Muslime einen Schrein mit dem Haupt Johannes des Täufers.

Damaskus, die älteste Stadt der Welt 

Im Suq al-Hamidiya hatten alle noch Gelegenheit, Gewürze, Schmuck oder süße Köstlichkeiten als Erinnerung einzukaufen.

Basar in Damaskus

 

 

 
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